Uzin Utz AG
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18. November 2015 / Unternehmen

Die neue Art, Spachtelmassen anzumischen

Sack öffnen, Spachtelmasse in den Eimer schütten, Staub wirbelt auf. Dies ist nicht nur lästig, das sorgt gerade auch auf Innen-Baustellen für viel Schmutz. Uzin begegnet dem Staub nun mit einem einfachen Werkzeug: Mit dem neuen Ripper lässt sich jede Art von Trockenmörtel einfach und staubarm aus einem Sack in einen Eimer schütten.

Seit Jahren wird an Lösungen gearbeitet, wie Trockenmörtel staubarm angemischt werden kann. Die Lösungen reichen vom Absaugen des Staubs bis hin zur Entwicklung spezieller staubarmer Spachtelmassen. Bei letzteren sorgen synthetische Additive für die reduzierte Staubbildung. Diese Zusätze verschlechtern die Ökobilanz und können unter Umständen beim Produkt die Anwendungseigenschaften verändern. Uzin ist einen neuen Weg gegangen und hat eine wirksame, rein mechanische Lösung entwickelt.

Einfach rippen

„Unser Ziel ist es seit jeher, das Arbeitsfeld des Bodenlegers so arbeitsfreundlich und ergonomisch wie möglich zu gestalten. Dabei spielt das Thema Staubarmut eine große Rolle. Die Herstellung staubarmer Spachtelmassen über synthetische Additive stand also im Raum, war aber gerade unter Nachhaltigkeitsaspekten keine Lösung für uns. Stattdessen verfolgten wir die Idee, mittels eines Werkzeugs die Öffnungs-Technik neu zu erfinden“, so Dr. Arnold, Leiter Technische Sortimentsentwicklung Uzin. Entstanden ist der Ripper – ein einfaches Werkzeug, mit dem sich Trockenmörtelsäcke staubarm öffnen und ausschütten lassen. Hierbei wird der Ripper auf den Anrühreimer gesetzt, anschließend wird der Spachtelmassen-Sack auf die Öffnungshilfe aufgesetzt und dabei automatisch aufgeschlitzt. Durch den Mittelschnitt fließt der Sackinhalt direkt in den Eimer, ohne groß Staub aufzuwirbeln – denn der Sack übernimmt die Funktion eines Deckels. Zusätzlicher Vorteil: Der gesamte Arbeitsvorgang ist mit dem Uzin Ripper deutlich rückenschonender als bisher. Das Vornüberbeugen beim Ausschütten des Sacks entfällt, da der Sack auf dem Eimer aufgelegt und an den Seiten nach oben geklappt wird.

Saubere Lösung

Messungen der Berufsgenossenschaft Bau haben gezeigt, dass die Ripper-Methode ähnliche Staubwerte liefert wie über synthetische Additive entstaubte Produkte. Daher wird die Methode auch von den Berufsgenossenschaften unterstützt. Arnold betont: „Wir möchten mit dem Ripper dem bodenlegenden Handwerk ein Angebot machen, dem Staub mit einfachen Mitteln zu begegnen.“

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